Zu Biogas wechseln

Dein Durchblick im Biogas-Dschungel Echtes Biogas mit Grünes Gas-Label

Keine Lust mehr auf fossile Energie? Du willst endlich der Umwelt etwas Gutes tun? Unsere Labels helfen dir, dich im unübersichtlichen Energiemarkt zurechtzufinden! Wechsel jetzt den Anbieter und beziehe echtes Biogas.

Zu einem Biogastarif zu wechseln bedeutet, dem Ziel einer klimaneutralen Energieversorgung einen Schritt näherzukommen. Finde ganz einfach einen passenden Tarif in unserem Vergleichsportal.

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Der Vertragsabschluss mit dem neuen Anbieter geht ganz einfach online. Um die Kündigung mit deinem alten Anbieter kümmert sich der neue Energielieferant! So hilfst du mit, die Energiewende weiter voranzutreiben.

Grünes Gas-Label
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Jetzt zu einem zertifizierten Strom- oder Biogastarif wechseln

Es gibt bereits einige Online-Vergleichsportale für Strom- und Gastarife. Wozu also ein weiteres?

Beim Vergleichsportal der Umweltverbände können Verbraucher:innen hochwertige und ausschließlich zertifizierte Ökostrom- und Biogastarife vergleichen.

 „vergleich-dich-gruen.de“ bietet dir die Möglichkeit, über deine Kaufentscheidung aktiv an einer Energiewende mitzuwirken, die naturverträglich, dezentral, bürgernah, gemeinwohlorientiert, fair und schadstofffrei ist.

Alle Anbieter auf einen Blick

Anbieter

Biogastarif mit Grünes Gas-Label

Biogasanteil

Verfügbarkeit

Kundenhotline

Internetseite

ESDG Energie – Service Dienstleistungsgesellschaft mbH ESDG – Ökogas Premium (Tarif fällt ganz oder teilweise unter die befristete Sonderregelung zu Beschaffungskriterien) 10 %   Aktuell verfügbare Tarife findest du auf www.vergleich-dich-gruen.de.
EWS Elektrizitätswerke Schönau eG Biogas Klima 10 %
Biogas Klima Plus 20 %
Biogas Klima Max 100 %
Green Planet Energy eG proWindgas 10 %
proWindgas plus 10 %
proWindgas vegan 10 %
proWindgas vegan plus 10 %
NaturStromHandel GmbH naturstrom biogas 10 % 10 %
RhönEnergie Fulda GmbH RhönGas ÖkoRegio 10 %
Stadtwerke Konstanz GmbH Enspire Grünes Gas 10 %
SeeEnergie BiogasPlus (Geschäftskundentarif) variabel (mind. 10%)

Hinweise zu Grünes Gas-zertifizierten Produkten:

Zertifiziert werden immer einzelne, namentlich genannte Biogasprodukte, nicht der Anbieter selbst. Manche Anbieter führen neben Grünes Gas-Produkten weitere, nicht zertifizierte Biogasprodukte. Wenn du dich also mit dem Anbieter in Verbindung setzt, frage bitte gezielt nach dem hier genannten Produkt!

Das haben wir gemeinsam erreicht

Bei der Wahl eines zertifizierten Ökostroms- oder Biogastarifs unterstützt Du die Energiewende direkt. Pro verbrauchte Kilowattstunde fließt ein fester Betrag in den Ausbau erneuerbarer Energien – das ist nachhaltig gedacht.

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zufriedene Ökostromkund:innen
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zertifizierte Ökostromtarife
1
geförderte Energiewende-Projekte
1
investierte Fördergelder (€)

Ein Rohstoff direkt vor der Haustür

Wie Erdöl, so ist auch Erdgas eine endliche Ressource, dessen Gewinnung zunehmend aufwändiger, teurer und umweltschädlicher wird. Gas muss über weite Strecken nach Deutschland importiert werden.

Aus Biomasse hergestelltes Biogas ist nicht nur eine erneuerbare Ressource, sondern auch ein Rohstoff, der direkt vor der eigenen Haustür verfügbar ist. Die Potenziale für die Herstellung von Biogas sind überall vorhanden, in Form von nachwachsenden Rohstoffen und Grünschnitt auf dem Land oder biogenen Reststoffen in der Stadt (z.B. Küchenabfälle).

Die Voraussetzungen für eine nachhaltige und ökologische Produktion sind also gegeben. Für eine 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung brauchen wir Biogas.

Die Standards des Grünes Gas-Labels stellen dabei die umweltverträgliche und ökologische Biogas-Produktion sicher. Das Gütesiegel erhalten nur Gasprodukte, die mindestens zehn Prozent Biogas enthalten.

Gemeinsam für die Energiewende

Dein Ansprechpartner

Gruener-Strom-Mitarbeiter-Christian

Christian Knops

Leiter Grünes Gas-Zertifizierung

Was du über Biogas wissen solltest

Grünes Gas-Label

Häufige Fragen

Bei Grünes Gas-zertifizierten Tarifen fließen garantierte Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Die Investitionshöhe wird durch einen festgelegten Betrag je verbrauchter Kilowattstunde bestimmt. Somit beeinflusst dein Gasbezug mittelbar auch die Investitionen in die Energiewende. Die Förderbereiche umfassen die Mobilitätswende, Energieinfrastruktur, Energieeffizienz sowie sonstige Energiewende-dienliche Projekte, wie Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit und Bildung.

Die ganze Bandbreite findest du im Kriterienkatalog zum Grünes Gas-Label.

Informiere dich unter Grünes Gas beziehen, welche Versorger Gastarife mit dem Label Grünes Gas anbieten oder wende dich an deinen Versorger und erkundige dich nach einem Biogastarif mit Grünes Gas-Label. Wähle einen gelabelten Tarif aus und unterschreibe den Liefervertrag des neuen Anbieters. Der Rest funktioniert ähnlich wie beim Stromwechsel: Der neue Gasversorger kündigt für dich zum nächstmöglichen Termin den alten Vertrag und leitet alles Weitere in die Wege. Bis zur Übergabe ist der lokale oder bisherige Versorger verpflichtet, die Gasversorgung aufrechtzuerhalten. Es kommt also keinesfalls zu einer Unterbrechung der Versorgung.

Gastarife mit Grünes Gas-Label findest du hier.

Hinweis: Zertifiziert werden immer einzelne, namentlich genannte Biogastarife, nicht der Anbieter selbst.

Das Grünes Gas-Label ist das einzige Biogas-Gütesiegel, das von führenden Organisationen der Zivilgesellschaft getragen wird. Die Trägerverbände sind hier zu finden.

Durch die Arbeit der Trägerverbände in Vorstand und Mitgliederversammlung gestalten sie die Zertifizierung bis heute maßgeblich mit. Änderungen in den Kriterien des Labels beispielsweise müssen von allen Trägerverbänden genehmigt werden.

Das Grünes Gas-Label wird vom Grüner Strom Label e.V. verliehen, der bereits seit 1998 das Grüner Strom-Label für Ökostromtarife vergibt.

Biogas im Allgemeinen

Biogas entsteht durch den bakteriellen Abbau tierischer oder pflanzlicher Stoffe in einer Biogasanlage. Diese Stoffe können z.B. biogene Reststoffe, wie der Abfall aus der Biotonne oder Gülle aus der Landwirtschaft, sein. Bei der Vergärung dieser Stoffe entsteht u.a. Biomethan. Das entstandene Biomethan lässt sich wie Erdgas als Energieträger verwenden und kann z.B. ins Erdgasnetz eingespeist werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Biogas zu erzeugen und nicht alle Varianten sind ökologisch nachhaltig.

Substrate, auch Einsatzstoffe genannt, sind die biogenen Rohstoffe, die zur Erzeugung von Gas in eine Biogasanlage eingebracht werden. Hier kann grob zwischen drei Klassen unterschieden werden:

  • Biogene Reststoffe (z.B. Bioabfälle aus der Biotonne, Pflanzenreste, Reststoffe aus der Landwirtschaft wie Ernte- und Schlachtabfälle, Gülle, Jauche und Mist).
  • Klärschlämme und Klärgase aus Kläranlagen, industriellen Verfahren, bzw. der gewerblichen Produktion (z.B. aus biogenen Reststoffen beim Papier-Recycling).
  • Nachwachsende Rohstoffe oder Energiepflanzen (z.B. Mais oder Durchwachsene Silphie).

Die Abkürzung NawaRo steht für den Begriff nachwachsende Rohstoffe.

Gemeint sind damit Pflanzen oder Pflanzenbestandteile, die aus der landwirtschaftlichen Produktion stammen und nicht als Nahrungs- oder Futtermittel Verwendung finden, sondern stofflich oder energetisch z.B. zur Erzeugung von Biogas genutzt werden.

Klärgas ist ein methanhaltiges Gas, das bei der Abwasserreinigung durch die Faulung von Klärschlamm entsteht. Klärgas enthält zwischen 45 und 70 Volumenprozent Methan.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um Gas, das künstlich hergestellt wird. Dabei wird aus Wasser in einem stromintensiven Verfahren, der Elektrolyse, Gas hergestellt. Dieses Konzept nennt man Power-to-Gas. In diesem Zusammenhang wird oft von grünem Wasserstoff gesprochen. ‚Grün‘ bedeutet hier, dass Wasserstoff mithilfe von Ökostrom hergestellt wird.

Eine Biogasanlage besteht in der Regel aus einem Gärbehälter mit Gasspeicher, dem sogenannten Fermenter, sowie einer Vorgrube, einem Nachgärer und Gärrestlager.

Der Fermenter, das Kernstück einer Biogasanlage, wird mit den Substraten (z.B. NawaRo und Gülle aus der Vorgrube) befüllt. Im Fermenter findet unter Ausschluss von Sonnenlicht und Sauerstoff die eigentliche Biogasbildung statt. Je nach Ausgangssubstrat kann Biogas durch eine Nass- oder eine Trockenfermentation (= Vergärung) hergestellt werden. Bei der Nassfermentation macht ein hoher Wasseranteil im Gärsubstrat die Masse rühr- und fließfähig. Die Trockenfermentation oder auch Feststoffvergärung erfolgt mit stapelbarer organischer Biomasse ohne Durchmischung. Sie ist in Deutschland aber eher selten zu finden.

Das Substrat wird auf zirka 35 bis 55 Grad Celsius erwärmt, um den Methanbildungsprozess zu beschleunigen. Im Durchschnitt verweilt das Substrat für 30 Tage in einem Fermenter, bevor es im Nachgärer nochmals einen Monat ausgast. Das entstandene Biogas besteht zu 50 bis 70 Prozent aus Methan, außerdem aus Kohlendioxid, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff.

Abhängig von der Endnutzung (Verstromung vor Ort, Einspeisung ins Erdgasnetz etc.), wird das Biogas weiter aufbereitet. Das zurückbleibende Substratgemisch aus dem Fermenter (Gärrest) nutzen Landwirte schließlich wieder als hochwertigen Dünger für ihre Felder.

Die Produktion von Biogas ist erneuerbar, weitgehend CO₂-neutral, kann dezentral erfolgen und geschieht unabhängig von begrenzt verfügbaren, fossilen Energieträgern. Damit ist sie umweltfreundlicher als konventionelle Energie aus Großkraftwerken. Die Biogasproduktion kann jedoch aus ökologischer Sicht sehr unterschiedlich erfolgen.

Um eine nachhaltige Energieversorgung zu garantieren, muss Biogas umweltverträglich erzeugt werden. Das schließt sowohl die eingesetzten Rohstoffe und deren Verarbeitung, als auch die Logistik der Substrate und der Gärreste mit ein.

Die energetische und stoffliche Nutzung von (sowieso anfallenden) organischen Rest- und Abfallstoffen ist Teil einer nachhaltigen Ressourcenverwendung.

Für Biogas mit Grünes Gas-Label dürfen nur bestimmte Einsatzstoffe genutzt werden:

  • Biogene Reststoffe (z.B. Bioabfälle aus der Biotonne, Pflanzenreste, Reststoffe aus der Landwirtschaft wie Ernte- und Schlachtabfälle, Gülle, Jauche und Mist).
  • Klärschlämme und Klärgase aus Kläranlagen in kommunaler Hand, industriellen Verfahren, bzw. der gewerblichen Produktion (z.B. aus biogenen Reststoffen beim Papier-Recycling).
  • Nachwachsende Rohstoffe (z.B. Mais oder Durchwachsene Silphie), aber nur, wenn ein ökologisch nachhaltiges und Energiewende-dienliches Betreiber-Konzept vorliegt.

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Grüner Strom Label e.V. | Kaiserstraße 113 | 53113 Bonn | Deutschland
Tel: +49 (0)228 / 522 611-90 | E-Mail: info@gruenerstromlabel.de

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Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Unterlangen rund um das Grüner Strom und Grünes Gas Label.

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Hier finden Sie alle Unterlagen über das Grüner Strom Label.

Mit dem Grüner Strom-Label ausgezeichnete Ökostromtarife garantieren Investitionen in naturverträgliche Energiewende-Projekte.

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Nina Cernohorsky

Referentin Grünes Gas-, Grüner Strom Zertifizierung